Der Meisterschaftsstart steht vor der Tür
27.03.2025 Sport, Vereine, Rüdtligen-Alchenflüh, Zauggenried, Kernenried, Höchstetten, Heimiswil, Schafhausen, Krauchthal, BiembachEs wird viele Absteiger geben
Auf die Saison 2026 werden die Ligen und Gruppen neu eingeteilt. In der NLB wird von zwei auf eine Gruppe, in der 1. Liga von vier auf zwei Gruppen reduziert. Dies hat zur Folge, dass in der 3. und 4. Liga sogar zwei Gruppensieger absteigen müssen. Diese Neueinteilung soll die Basis für eine gesunde und erfolgreiche Zukunft des Hornussens bilden.
Nationalliga A
Titelverteidiger Höchstetten wird auch in diesem Jahr das Mass aller Dinge sein. Der Abgang von Dominik Howald zu Thörigen wird wohl nicht vollumfänglich aufzufangen sein, aber mit Adrian Gerber (Ersigen) und Sven Burkhalter (Lyssach) konnten zwei junge Spieler verpflichtet werden, die über viel Potenzial verfügen. Erster Verfolger von Höchstetten bleibt Wäseli. Sie konnten sich mit Markus Hänni (Zimmerwald) und Loris Aegerter (Belp-Toffen) verstärken. Bern-Beundenfeld konnte den Abgang von Florian Ruch zu Diessbach mit Michael Moser (Lyss) und Nando Moser (Bigenthal-Walkringen) ausgleichen. Hinter diesem Trio, bestehend aus Höchstetten, Wäseli und Bern-Beundenfeld, lauern viele Mannschaften mit Potenzial. Urtenen und Wasen-Lugenbach sind immer für eine Überraschung gut. Heimiswil und Röthenbach wollen an die starke letzte Saison anknüpfen und weiter Boden gutmachen. Wichtrach, Utzigen, Balzenwil und Oschwand-Biembach werden wohl in den Abstiegskampf involviert sein.
Bei den Einzelschlägern ist Titelverteidiger Christoph Ramseier (Röthenbach) der Gejagte. Die Altmeister Stefan Studer (Höchstetten) und Matthias Sieber (Wasen-Lugenbach) werden ihre Routine in die Waagschale werfen. Sven Gyger (Wäseli) will nach Rang 4 im Vorjahr das Podest angreifen. Mit Blick auf die vergangene Saison ist auf diesem ein Platz frei geworden, da Martin Stettler (Richigen) in der C-Mannschaft gemeldet wurde und nur noch eingreifen wird, wenn Not am Mann ist. Dahinter lauern viele Hornusser, die auf einen Ausrutscher der Arrivierten hoffen.
Nationalliga B
In der Gruppe 1 wird Schüpbach den sofortigen Wiederaufstieg anstreben. Sie sind die schlagstärkste Mannschaft und werden sich vor allem gegen Mättenwil-Brittnau, Biglen-Arni und Oeschenbach-Kleindietwil durchsetzen müssen. Wie in den letzten Jahren deutlich wurde, ist der Faktor Riesarbeit enorm wichtig und kann zu grossen Überraschungen führen.
In der Gruppe 2 sind Recherswil-Kriegstetten, Gerlafingen-Zielebach, Thörigen und Belp-Toffen zu favorisieren. Dahinter lauern weitere Mannschaften, die mit dem Aufstieg liebäugeln können.
Bei den Einzelschlägern wird Nino Schüpbach (Gerlafingen-Zielebach) nur schwer zu schlagen sein. Er schlägt mit Abstand die längsten Streiche und ist der klare Favorit. Dahinter wird es sehr spannend und die Tagesform wird jeweils über Sieg und Niederlage entscheiden.
Wir freuen uns auf viele interessante Spiele mit spannenden Duellen.
Bruno Ryser, Redaktor Eidgenössischer Hornusserverband EHV
Heimiswil A, NLA: Ein Platz im vorderen Tabellendrittel
Heimiswil A will in der diesjährigen Meisterschaft von Beginn an 120 Prozent geben, dabei jedoch nicht zu verkrampft an die Spiele herangehen. Die Freude am Sport soll niemals verloren gehen. Die Heimiswiler wollen Spiel für Spiel absolvieren und streben dabei nichts Unmögliches an. Das Ziel sei es, sich auch dieses Jahr einen Platz im vordersten Drittel der Schlussrangliste zu sichern. Am «Emmentalischen» in Rüdtligen und am «Interkantonalen» in Grenchen will das Team zudem um einen Podestplatz kämpfen. Mit der letztjährigen Meisterschaft sowie dem Eidgenössischen Hornusserfest in Höchstetten konnte das Team zeigen, dass mit
Höchstetten A, NLA: Der Titel soll verteidigt werden
Trotz einiger Veränderungen im Kader strebt Höchstetten in diesem Jahr die Verteidigung des Schweizermeistertitels an. Die diversen Abgänge konnten mit zwei jungen, hungrigen Hornussern aus der Region und einer internen Verstärkung kompensiert werden. Es gilt nun, den Rhythmus für den bevorstehenden Meisterschaftsstart möglichst schnell zu finden. Nach den ersten Vorbereitungsspielen zeigen sich die Höchstetter zuversichtlich, ihr Saisonziel zu erreichen. Höchstetten wünscht allen Teams «Guet Nouss!».
Rüdtligen-Alchenflüh A, NLA: Die Top 5 im Visier
Die vergangene Saison war für Rüdtligen-Alchenflüh sehr turbulent. Erst im letzten Moment konnte der Ligaerhalt sichergestellt werden. Daher will die Mannschaft eher an die guten Resultate des Jahres 2023 anknüpfen und strebt für die kommende Saison einen Platz in den Top 5 an. Dazu benötigt das Team eine solide Riesarbeit und eine konstant gute Schlagleistung. «Das Potenzial ist vorhanden, wir müssen es nur umsetzen», heisst es seitens der Rüdtliger.
Nach einer Saison in der B-Mannschaft kehrt Stefan Segessemann zurück zum Fanionteam. Christoph Begert geht den umgekehrten Weg und spielt die kommende Meisterschaft in der B-Mannschaft.
Oschwand-Biembach A, NLA: Aufsteiger
Nachdem Oschwand-Biembach A in der vergangenen Saison sensationell den Aufstieg in die höchste Spielklasse schaffte, strebt das Team nun den Ligaerhalt an. «Unser Ziel ist natürlich, keine Nummer zu erhalten. So hätten wir in jedem Spiel die Chance auf den Sieg», hält Andreas Wälti fest. Damit dies gelingt, soll die Konstanz bei der Schlagleistung verbessert werden. «Wir freuen uns auf eine spannende Meisterschaft und wollen in der NLA Spiel für Spiel unser Bestes geben», so Andreas Wälti stellvertretend für sein Team.
Büren zum Hof A, NLB Gruppe 1: Grosse Vorfreude beim Aufsteiger
Nach dem letztjährigen Aufstieg in die NLB ist die Vorfreude auf die kommende Meisterschaft bei Büren zum Hof sehr gross. Endlich ist die Hornussergesellschaft wieder in der zweitobersten Liga vertreten. Die Mannschaft konnte in den letzten Jahren punktuell verstärkt werden und wuchs zu einer Einheit zusammen.
Da sich die NLB wegen der Reglementsanpassung um die Hälfte reduziert, wird der Run auf die vordere Ranglistenhälfte sehr gross sein unter den Teams. Nichtsdestotrotz hat der Aufsteiger den Anspruch und das Ziel, den Ligaerhalt zu sichern und geht hochmotiviert an diese Aufgabe. Die Ziele für die Festanlässe stehen entsprechend erst später im Fokus.
Hettiswil-Eintracht-Moosseedorf A, NLB Gruppe 1: Junge fördern und als Team wachsen als Schlüssel zum Erfolg
Als «schwieriger denn je» beurteilt Hettiswil-Eintracht-Moosseedorf die Ausgangslage für die kommende Meisterschaft. Vom Entscheid des Verbands, die Gruppengrössen nach dieser Saison pyramidenartig anzuordnen, ist auch Hettiswil-Eintracht-Moosseedorf betroffen. Ab dem Jahr 2026 wird es nur noch eine NLB-Gruppe geben. «Das heisst für uns, dass wir eine herausragende Meisterschaft spielen müssen, um weiterhin der NLB angehören zu dürfen», heisst es seitens des Vereins. Das Ziel sei jedoch nicht, verbissen auf die Rangliste zu schauen, sondern weiter die starken Jungen zu fördern und die Neuen gut ins Team einzubauen. Nur wenn das grosse Ganze harmoniere, könne die nötige Leistung gezeigt werden. Seitens Hettiswil-Eintracht-Moosseedorf ist man gespannt auf die neue Saison.
Zauggenried-Kernenried A, NLB Gruppe 1: Ligaerhalt als Ziel
«In der Saison 2024 konnten wir nicht unsere Top-Leistung zeigen. Wir haben unsere Ziele nicht erreicht», so Mannschaftsführer Jonas Leuenberger. In der Meisterschaft Rang 10, am Eidgenössischen Hornusserfest Rang 25 – so die Bilanz der vergangenen Spielzeit. «Erfreulich war, dass wir mit Lukas Stoll (Rang 12) mit einem Spieler in den Top 28 der Einzelschlägerwertung vertreten waren.» Das Team sei nun nach dem Trainingslager top vorbereitet für die Meisterschaft. Zauggenried-Kernenried will den Ligaerhalt schaffen.
Schafhausen i. E. A, NLB Gruppe 2:
Als Absteiger will sich Schafhausen i. E. gut in der NLB präsentieren und die Freude am Hornussen wiederfinden. «Vergangenes Jahr ging auch die Motivation etwas verloren, da nur ein einziges Mal die vollen vier Rangpunkte gesichert werden konnten», so Mannschaftsführer Adrian Hofer. Nun konnte das Team etwas verjüngt werden. Trotz Abstieg sei die Stimmung im Team noch immer bestens. Dies gelte es beizubehalten. «Nun wollen wir auch zurück zu unserer alten Schlagleistung finden. Wo uns das in der Rangliste hinführen wird, werden wir sehen.» Die Nousse abtun und eine konstantere Schlagleistung seien die Schlüssel, um das Ziel, sich im vorderen Teil der Tabelle zu platzieren, zu erreichen.
Lyssach A, NLB Gruppe 2: Ligaerhalt trotz künftiger Verschlankung der Liga
Das Lyssacher Team wurde in der vergangenen Saison vom Verletzungspech heimgesucht. Trotz des Ausfalls mehrerer Schlüsselspieler hielt die Mannschaft zusammen und konnte durch eine beeindruckende Teamleistung die fehlenden Punkte am Bock ausgleichen, was zur Sicherung des 3. Tabellenrangs in der Meisterschaft führte.An diese Leistung will die Mannschaft anknüpfen und in diesem Jahr den Ligaerhalt, trotz der starken Verschlankung der Ligen, sichern.
Gerlafingen-Zielebach A, NLB Gruppe 2: Ein Auge auf einen Podestplatz
Die A-Mannschaft der HG Gerlafingen-Zielebach läuft in gewohntem Rahmen auf. Nach der letztjährigen «Umbruchsaison» bleibt das Team für diese Saison unverändert. Mit dem gleichen Kader möchte man auch dieselben Resultate und Erfolge wie im Vorjahr erzielen. Das primäre Ziel der kommenden Saison bleibt nichtsdestotrotz – bedingt durch die Ligareform –, den Ligaerhalt zu sichern und in der NLB zu verbleiben. Grundsätzlich schaut Gerlafingen-Zielebach A in der Tabelle eher nach vorne. Das Team strebt einen weiteren NLB-Podestplatz an.
Krauchthal-Hub A, NLB Gruppe 2: Möglichst lange im Rennen um den Ligaerhalt dabei sein
Krauchthal-Hub stieg nach einer starken Saison nach vier Jahren Absenz wieder in die NLB auf. Dennoch war die Saison laut Matthias Gerber von Höhen und Tiefen geprägt. «Wir konnten zwar eine fast makellose Meisterschaft spielen, jedoch unsere hohen Erwartungen am ‹Eidgenössischen› mit zwei Nummern nicht erfüllen.»
Mit Fokus auf der Riesarbeit will Krauchthal-Hub möglichst lange im Rennen um den Ligaerhalt dabei sein und diesen als grosses Hauptziel – Ligareform zum Trotz – in trockene Tücher bringen.