Duathlon statt Triathlon

  13.06.2012 Aktuell, Heimiswil, Sport, Jugend

Trotz nicht optimaler Witterung war bei allen Beteiligten eine grosse Motivation spürbar, sowohl von den rund 136 Schülerinnen und Schülern von der 1. bis zur 9. Klasse wie auch von den etwa 40 Hel-fenden, ein grosser Teil Eltern. Es gab differenzierte Parcours, den Al-tersgruppen entsprechend – aber für alle herausfordernd. Auf das Schwimmen im Freibad wurde verzichtet.
Sporttag heisst auch, die eigenen Grenzen der Leistung körperlich und mental kennen zu lernen. Die Aufregung vor dem Start der Un-terschüler zur Velorunde rund um die Schützenmatte war gross. Die Mittelschüler mussten auf dem 8 km langen Veloparcours via Ey nach Kirchberg und zurück die Kräfte richtig einteilen. Daneben galt es , in der Wechselzone keine Zeit zu verlieren, da die Uhr na-türlich weiterlief. Der Applaus der zusätzlich anwesenden Eltern half dabei. Die Oberschüler hatten nach der 10 km langen Kirchberg – Bütikofen-runde mit dem Bike auf ihrer Laufrunde zweimal die sehr steile Schinterhohle oberhalb der Waldeggbrücke zu meistern. Dies erfor-derte den vollen Ehrgeiz. Alle mussten sich einmal anders als nur über den Kopf mit dem schulisch meist auf erlerntes Wissen konzentriertes Lernen wahrnehmen. Die Ju-gendlichen motivierten sich mit einem symbolischen Handschlag gegenseitig. Gleich-zeitig war es ein schönes Erlebnis in der Natur – entlang den Baumalléen am Ufer der Burgdorfer Emme.
Allein das 15-seitige Skript zur Durchführung zeigt schon, wie viel an Vorbereitungsarbeit geleistet worden ist. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine solche Veranstaltung ohne Unfälle oder Schwierigkeiten gelingt, galt es doch diverse kritische Punkte wie Baustellen oder glitschige Kreuzungen zu passieren.
Trotzdem, dass Triathlon eine Einzelsportart ist, förderte dieser An-lass den Gemeinschaftssinn aller Teilnehmenden und Helfer. Das Pro-jekt war eine Herausforderung – die Rückmeldungen bestätig-ten das Gelingen des Anlasses.

Die Rangliste:
Unterschule 1. – 3. Klasse, Knaben: 1. Samuel Jäggi, 2. Tobias Tokar, 3. Sorin Uebersax. Mädchen: 1. Laura Steffen, 2. Lea Mühlethaler, 3. Valerie Liechti.
Mittelschule 4. – 6. Klasse, Knaben: 1. Lukas Jost, 2. Yannick Kämp-fer, 3. Lars Meister. Mädchen: 1. Sarah Gerber, 2. Nina Meister, 3. Linda Held.
Oberschule 7. – 9. Klasse, Knaben: 1. Achim Kohlbrenner, 2. Simon Schenk, 3. Dominic Beutler. Mädchen: 1. Rahel Jost, 2. Nina Haue-ter, 3. Robin Zysset.

zvg
 


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