Der FC Kirchberg als sympathischer Gastgeber
03.04.2025 Fussball, Kirchberg, Region, Vereine, SportNach der Jubiläums-Hauptversammlung 2024 «25 Jahre Fussballveteranen Oberaargau-Emmental» im Parkhotel Langenthal trafen sich am 15. März 2025 insgesamt 56 Teilnehmende zur Hauptversammlung 2025 im Clubhaus Birkenring des FC Kirchberg. Präsident Mario Kochan (Langenthal) konnte neben dem Präsidenten des gastgebenden FC Kirchberg, Daniel Schoder, Delegationen der Sektionen Bern, Baden, Innerschweiz, Solothurn, Winterthur und Zürich begrüssen. Speziell willkommen hiess Kochan den Ehrenpräsidenten Peter Bachmann (Burgdorf) sowie die Ehrenmitglieder Ruth Gerber (Aefligen), Ernst Bieri (Langenthal) und Rudolf Niederhauser (Lotzwil).
Jubiläums-HV und Präsidententagung
In seinem Jahresbericht 2024 strich Präsident Mario Kochan die beiden Höhepunkte heraus, die Jubiläums-Hauptversammlung vom 16. März 2024 sowie die deutschschweizerische Präsidententagung vom 27. April 2024. Dass für die Jubiläums-Aktivitäten rund 9000 Franken an Spendengeldern eingegangen sind, bezeichnete Präsident Kochan als «überwältigend». Weiter liess Mario Kochan die verschiedenen Aktivitäten Revue passieren. Der Präsident dankte zudem den Organisatorinnen der an vier Spielnachmittagen ausgetragenen Jassmeisterschaft: Jass-Chefin Elsbeth Moser und Ehrenmitglied Ruth Gerber. Auch der «Suurchabis»-Plausch vom 16. November 2024 fand in Kochans Jahresbericht Erwähnung. «Diesmal erschienen mehr Leute, als sich angemeldet hatten», sagte der Präsident schmunzelnd. Der Traditionsanlass mit Berner Platte, Spielen und geselligem Beisammensein wurde von 89 ehemaligen Fussballern, Schiedsrichtern und Funktionären inklusive Begleitung besucht.
«Projekt 2030» – wie weiter?
Präsident Mario Kochan schnitt auch das «Projekt 2030» an, das der Vorstand gestartet hat: «Grundsätzlich geht es um das weitere Bestehen unserer Sektion Oberaargau-Emmental. Der erste Meilenstein ist das Jahr 2030. Die Themen sind sehr vielseitig, aber für uns alle nicht unbekannt. Sie beschäftigen uns jedes Jahr von Neuem. Wie der Projektname aussagt, wollen wir die Basis für das Bestehen bis ins Jahr 2030 wenn möglich gewährleisten, frühzeitig die nötigen Schritte in die Wege leiten – und nicht einfach bis zum Tag X abwarten, um dann den Verein aufzulösen.» Mario Kochan fragte in die Runde, ob die Vereinigung noch «zeitgemäss» oder «altmodisch» sei, ob es eine «Neuausrichtung» brauche, um Neumitglieder gewinnen zu können. «Die wichtigste Voraussetzung ist natürlich unser Vorstand. Bereits für das Vereinsjahr 2026 gilt es, neue Vorstandsmitglieder zu rekrutieren.» Der Präsident sagte dies im Wissen, dass die beiden ältesten Vorstandsmitglieder Samuel Lüthi (Jahrgang 1945) und Hans Mathys (1948) für die Hauptversammlung vom 14. März 2026 ihren Rücktritt angekündigt haben. Kochans Botschaft: «Fussball verbindet ein Leben lang. Bitte helft uns, neue Mitglieder und Vorstandsmitglieder zu werben.»
Vorstand für ein Jahr wiedergewählt
Einstimmig und mit Applaus erfolgte die Wahl des sechsköpfigen Vorstandes sowie der beiden Revisoren für ein weiteres Jahr – bis zur HV 2026: Mario Kochan (Langenthal, Präsident), Samuel Lüthi (Hasle-Rüegsau, Vizepräsident), Elsbeth Moser (Kirchberg, Administration), Beat Neuenschwander (Langenthal, Kassier), Dino Küffer (Burgdorf, Spezialaufgaben) und Hans Mathys (Langenthal, Spezialaufgaben).
Daniel Schoder stellte FC Kirchberg vor
Auf sympathische Weise stellte Daniel Schoder, Präsident des FC Kirchberg, beim «Heimspiel» im FCK-Clubhaus «seinen» Verein vor, der im Jahr 1924 gegründet wurde und deshalb vergangenes Jahr sein 100-Jahr-Jubiläum feiern durfte. Dazu ist eine 80-seitige Chronik erschienen. Im Anschluss an die Hauptversammlung wurde allen Anwesenden ein Apéro im Boccia-Clubhaus und ein köstliches Mittagessen mit hausgemachtem Hackbraten im FCK-Clubhaus Birkenring offeriert. Präsident Mario Kochan verteilte den für Apéro und Mittagessen zuständigen Personen Bestnoten, dankte dem FC Kirchberg mit Präsident Daniel Schoder für das Gastrecht und übergab diesem zuhanden der FCK-Juniorenabteilung 540 Franken – das Ergebnis der Sammelaktion im FCK-Clubhaus.
Hans Mathys