Mitreissendes Winterkonzert des Jodlerklubs Hettiswil
25.01.2017 Aktuell, Krauchthal, Vereine, Kultur, Hettiswil, GesellschaftEinen bunten, leuchtenden Melodienstrauss überreichte der Jodlerklub Hettiswil in zwei Aufführungen dem Publikum im jeweils voll besetzten Saal des Ortszentrums in der Rüedismatt. Melodien mit hohem Wiedererkennungswert begeisterten und luden zum Mitsummen ein. Das Programm gestalteten die Hettiswiler Jodler mit Isabelle Güdel und Erika Liechti, in wechselnden Auftritten der «Sunntigs-Zwaschple», des Männerchors Wattenwil-Bangerten und der klubeigenen Kleinformation. Vor der malerischen Bühnenkulisse mit Blick auf den Jura präsentierten sich die Sänger/innen voller Energie und Musizierfreude, luden aber gleichzeitig zum Zurücklehnen ein. Als erprobter Moderator profilierte sich auch dieses Jahr Beat Wermuth, die Leitung des Jodlerklubs von imposanter Grösse oblag Thomas Barbey.
Adolf Stähli, Marie-Theres von Gunten, Hannes Fuhrer, Ueli Moor, Emil Wallimann und Robert Fellmann sowie Marie-Theres Aeberhard-Häusler garantierten mit ihren Kompositionen musikalische Vielfalt, Tradition und Heimatverbundenheit. Die Lieder gefielen dem Publikum und vermochten gleich drei Generationen von Zuhörern zu begeistern. Akustisch aufgemotzt In unbändiger Lebhaftigkeit stellte sich der Männerchor Wattenwil Bangerten den Erwartungen des Publikums. Musikalisch elektronisch unterstützt, brillierte der Chor mit Gassenhauer-Melodien wie «Kriminal-Tango», «Hippigschpängschtli», «Take It Easy» oder dem Ohrwurm «Ig weiss nüt vo Dir» im «Seelenschleifer-Sound» der Bellamy Brothers. Musikdirektor des Chores ist der gebürtige «Hängeler» Peter Hubacher, einige Sängerkollegen kommen ebenfalls aus Hettiswil.
Musik für die Seele boten Erika Liechti und Thomas Barbey als Jodelduett, begleitet an der Handorgel von Daniel Röthlisberger. Mit Liedern von volksliedhafter Schlichtheit fügten sie sich bestens ins konzertante Gesamtbild. Dazu passten auch die traditionelle Festwirtschaft, die reichhaltige Tombola, das Tanzen zu den Klängen des Schwyzerörgeliquartetts «Campagna» und das obligate «Zämehöckle» im Anschluss an das Konzert.
Sylvia Mosimann